Kissinger Heide und Bahngruben

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Lage: Innerhalb des Lechtals östlich des Lechs, südwestlich von Kissing
Böden: Auenboden / Gley aus Flusssedimenten; Kalkschotter
Beschreibung/Ökologie: Die Kissinger Heide ist eine große Halbtrockenrasenfläche und steht vor allem wegen ihrer selten Pflanzen- und Insektenarten unter Naturschutz. Die angrenzenden Kissinger Bahngruben stellen ein weitgehend künstlich erschaffendes Kalkmagerrasenbiotop dar, das inzwischen ebenfalls unter Schutz steht.
Funga: Einige für Kalkschotterflächen typische Arten sind hier zu finden, darunter Erdzungen (Geoglossum und Trichoglossum), Wiesenkeulen (Ramariopsis), Saftlinge (Hygrocybe), Ellerlinge (Cuphophyllus), Samtritterlinge (Dermoloma), außerdem viele Arten der Keulen (Clavaria) und Rötlinge (Entoloma).
Besonderheiten: Arten aus den oben genannten Gattungen stellen insgesamt in etwa 15% aller auf der roten Liste stehenden gefährdeter Pilzarten dar.
Bewertung: Für jeden Kenner und Liebhaber besonderer Pilz-, Insekten und Pflanzenarten ein besonderes Erlebnis.
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