Landmannsdorfer Forst

Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung:
© OpenTopoMap (CC-BY-SA)


Lage: Östlich von Augsburg unweit der A8
Böden: Braunerde / Parabraunerde / Pararendzina aus lössvermischten Tertiärablagerungen
Beschreibung/Ökologie: Ein für diese Gegend typischer Wirtschaftswald. Dominierende Baumarten sind Fichte, Buche, seltener Kiefer, Eiche und Birke. Einem großem ständiger Bewirtschaftung unterworfenen Teil der Fläche stehen kleine weniger intensiv genutzte, mit teils älteren Buchenbeständen bestückte Waldareale gegenüber. Hier können dementsprechend auch seltener anzutreffende Arten gefunden werden.   
Funga: Für den Speisepilzsammler tun sich phasenweise schier unerschöpfliche Bestände Steinpilze, Maronenröhrlinge, Perlpilze, Krause Glucken, Trompetenpfifferlinge und für etwas ambitioniertere Pilzfreunde auch beispielsweise Speisetäublinge, Milchbrätlinge oder im Winter Austernseitlinge auf. Viele speziellere Arten konnten bislang noch nicht ausgemacht werden, wohl aber der Grünfleckende Riesenschirmpilz (Macrolepiota olivascens). 
Besonderheiten: Grünfleckender Riesenschirmpilz (Macrolepiota olivascens), Hasen-Röhrling (Gyroporus castaneus), Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans), Würziger Tellerling (Rhodocybe gemina), Der Netzflockige Rosa-Täubling (Russula velutipes), Grünlicher Speise-Täubling (Russula heterophylla) 
Bewertung: Der Wald macht im Herbst durchaus viel Spaß, vor allem, wenn man auf Speisepilze aus ist. Für den Raritätensammler ist nur ab und zu etwas dabei. 🍄🍄🍄